Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

bräuchig, adj.

Fundstelle: Band 5, Spalte 693, Zeile 3 [Bambek]
BRÄUCHIG adj.   abl. von brauch m. üblich, gebräuchlich: 1352 ainem trescher (soll man geben) seinen lohn als vor fünff jarn breichig ist gewesen in: Brandis landeshauptleute (1850) 74. ⟨u1430⟩ dieselb vorgenant bottschaft macht och diß ordnung, das umb äßig ding und umb ander bruchig ding, wie man das halten und geben solt Ulrich v. Richental 38 LV. 1556 was in seiner haimat landtleuffig unnd breuchig wer Wickram 2,123 LV. 1608 die (brücke) ligt auff drey vnnd sechtzig zillen oder schiffen, wie die auff der Thonaw breuchig seyn Schweigger reyßbeschr. 24. ⟨1682⟩ die bestand‐wiesen werden, .. wie es selbiger orten bräuchig, angeschlagen Hohberg georgica (1687)1,41b. 1727 bei dieser straff solle nach dem pfluegrecht das feld nacheinander geschlagen werden, wie solches von alters her bräuchig gewesen württ. ländl. rechtsqu. 2,80 W.

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Zitationshilfe
„bräuchig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/br%C3%A4uchig>.

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