Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

brüsk, adj.

Fundstelle: Band 5, Spalte 904, Zeile 21 [Hartmann]
BRÜSK adj.   lehnwort aus frz. brusque adj. unhöflich, schroff; unvermittelt, abrupt, erstbeleg in isolierter bedeutung ‘kräftig, auffällig’: 1773 (der hauptfigur) gewand ist von brüsken farben Möser 5,95 A. 1801 warum mishandelst du auch die freunde zuweilen so .. und gehst so brüsk mit ihnen um, als wie von gott dazu berufen? C. Schlegel br. 2,129 W. 1878 ‘was ist euer anliegen?’ fragte er (general) seinen gast mit einer jener brüsken wendungen, die ihm geläufig waren C. F. Meyer 11,92 Z./Z. 1930 (sie) wandte .. sich plötzlich mit ganz anderem stimmklang an ihn; dieser ton war hart, brüsk; auch ihre augen schienen jetzt kalt und herausfordernd Zarek begierde 141. 1966 Heinz Lorenzen steht noch eine weile am fenster und dreht sich dann brüsk zu seiner assistentin um Selbmann söhne 225. 2004 während einer safety‐car‐phase in Monaco bremste er (Schumacher) im tunnel als leader so brüsk ab, dass der hinter ihm her fahrende Montoya die kollision nicht vermeiden konnte n. zürch. ztg. (30.8.)24b.

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Zitationshilfe
„brüsk“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/br%C3%BCsk>.

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