Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

brechhaftig, adj.

Fundstelle: Band 5, Spalte 740, Zeile 41 [Luther]
BRECHHAFTIG adj.   abl. von brechen vb. oder breche m. teilweise mit fugenelement ‐en‐. gebrechlich, mit (physischen oder psychischen) mängeln, fehlern behaftet: 1449/50 wo man in der stat west kranck und prechenhaftig haubtleut, dohin setzt und bestelt man anderr (Nürnb.) chr. dt. städte 2,246. 1533/4 lieben herren und freund, .. greift nach dem glauben, darin die menschen, die das tödlich, prechhaftig leben verlassen, untödlich und ewig götter werden Turmair 5,1,40 ak. 1561 er ist ein brechenhafftig mann,/ auff seinen füssen unvermüglich Sachs 10,313 LV. 1616 brechhafftig, mangelhafftig, kranck, schwach Henisch t. spr. 1,490. 1669 damahl fieng ich (ein leinenhemd) an zimblich dürr und brechhafftig zuwerden Grimmelshausen continuatio 54 Sch. 1709 brechhafftig. defettuoso, debole Castelli/M. t.‐it. wb. 1205a.

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Zitationshilfe
„brechhaftig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/brechhaftig>.

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