Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

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brett‐.

Fundstelle: Band 5, Spalte 796, Zeile 49 [Gante]
BRETT‐.  über 220 zuss. mit brett n., überwiegend zu 1. teils mit fugenelement ‐er‐: ‐baum m. baum, aus dem bretter geschnitten werden: ⟨1510⟩ weist. 2,139 G. 1884 Eger technol. wb. 1,157b. ‐boden m. (s. d.). ‐bude f.: 1819 Fouqué gefühle 2,69. 2005 n. zürch. ztg. (10.11.)52a. ‐feld n. bedeutung unklar (vgl. mhd. wb. 1,999 G./G.): ⟨1247/75⟩ Friedrich v. Sonnenburg 396 Z. ‐hart adj. : 1864 Gutzeit Livland 1,153a. ⟨2000⟩ Illies generation (2002)49. ‐konstruktion f.: 1987 Polster fahrradb. 167. 2012 braunschw. ztg. (17.9.), IdS‐arch. ‐mühle f. sägemühle: 1448 cod. dipl. Silesiae 1,123. 1998 wb. obs. mdaa. 1,314b ak. ‐nagel m.: 1393 cod. dipl. Lusatiae superioris III 232 J. 1963 Mitzka schles. wb. 1,157b. ‐schneider m.: ⟨1391⟩ Mone altd. schausp. (1841)119. 1985 ns. wb. 2,748. ‐spiel n. (s. d.). ‐stein m. (s. d.). ‐verschlag m.: 1797 Jean Paul I 5,456 ak. 2004 n. zürch. ztg. (10./11.7.)53. ‐wand f.: 1486 in: Diefenbach n. gl. 38a. 1985 ns. wb. 2,714. ‐zaun m.: 1807 Campe wb. 1,619b. 2003 n. zürch. ztg. (5.11.) 4a.

brettstein, m

Fundstelle: Band 5, Spalte 798, Zeile 32 [Gante]
BRETTSTEIN m.   zuss. mit brett n. spielfigur eines brettspiels. gegenwartssprachlich selten und in historischem kontext oder als zitat: ⟨hs.E14./A15.jh.⟩ ‘maister, gern,/ schachzagls wil ich evch gewern!’/ do trug man ein pret dar,/ das was swarcz vnd vngevar./ dar auff so lagen prettstain sterzinger miszellaneen‐hs. 164 Z. 1421 pirgus prettstain in: Diefenbach n. gl. 292b. 1535 pyrgus, ein spielbrente, bretspiel, darin man die brettsteyn oder wirffel wirffet Dasypodius dict. X 3d. 1551 wer wolt sich nit erlustigen, auff ein gemalt bret .. zu werffen, vnd wohin der würffel weiset .. die runden bretsteyn in den streit schicken? Petrarca, zwei trostb. 23b. 1678 Kramer dict. 297b. 1774 Adelung wb. 1,1072. ⟨1836⟩ karmeliter, augustiner, franziskaner .. konnten als schwarze oder doch mindestens als gebräunte brettsteine, im gegensatz zu uns befrackten, weißbehalstuchten laien wohl gelten Gaudy 20,90 M. ⟨1905⟩ der übliche name (des kunstwerkes) ‘raub der Amymone’ kann sich jedenfalls auf die umschrift eines brettsteins des 16. jahrhunderts mit der dürerschen komposition berufen Wölfflin Dürer (1919)100. 1997 von Heraklit, dem geheimnisvollen weisen unter den frühen griechischen denkern, stammt der spruch: ‘das weltall ist ein spielendes kind, das hin und her die brettsteine setzt; es ist ein königreich des kindes’ frankf. rundschau (4.12.), IdS‐arch.

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Zitationshilfe
„brettstein“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/brettstein>, abgerufen am 24.10.2020.

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