Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

buchfink, m

Fundstelle: Band 5, Spalte 938, Zeile 15 [Bambek]
BUCHFINK m.   mhd. buochvinke. zuss. mit buche f. (zu den finken gehörender) singvogel mit blaugrauem kopf und weißen streifen an den flügeln, fringilla coelebs: ⟨u1300⟩ di vogellein sungen vaste:/ amselen und droschelein,/ puchvincken und lerchen und hardelen Heinrich v. Neustadt Apollonius 13146 DTM. ⟨v1510⟩ ein schnecke ein buͦchfinck vnd andere thierlin Geiler euangelia (1517)18a. 1615 vnd kleine oder bawmfelckichen (werden) mit buchfincken (gefangen) Colerus oecon. 5,118. 1774 Adelung wb. 1,1116. ⟨v1840⟩ der buchfink flog von blüthenast zu blüthenast und schlug lustig den ‘hochzeitsbier’ Gaudy 3,142 M. ⟨1874⟩ kein ton unterbrach die nachmittagsstille als der gesang der buchfinken Keller 8,298 F. ⟨1910⟩ die buchfinken schlugen, die schwalben spielten in der luft Löns s. w. 8, 411 C. 1976 die kleinvogelwelt wird vertreten durch bach‐ und gebirgsstelze, buchfink, goldhähnchen, haubenmeise und gartenrotschwanz reichenbacher kal. 39. 2003 ich lief am eisbach entlang, der hier einem kleinen wasserfall entgegenfließt. der alles überwölbende gesang der amseln, das metallene schmettern der buchfinken. kühl war es, nur wenig über den gefrierpunkt Timm beispiel 111.

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Zitationshilfe
„buchfink“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/buchfink>.

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