Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

bulldogge, f

Fundstelle: Band 5, Spalte 979, Zeile 23 [Gante]
BULLDOGGE f.   lehnwort aus engl. bull‐dog subst. zunächst in der form bulldog(g) m. ; vgl. dogge f. (ursprünglich zur bullenhetze gezüchtete) hunderasse mit massigem kopf und kräftigen kiefern: v1840 allzugeduldig seyn ist esels tugend! –/ doch ihr laßt euch von jedem bulldogg zerren Gaudy 1,102 M. 1862 da kam ein hund, der warf alles über den haufen .. es war ein wirklicher vierbeiniger hund, ein bulldogg noch dazu Holtei erz. schr. (1861)31,148. 1928 die Amerikaner packen zu und hängen, wo sie sich einmal verbissen haben, wie bulldoggen fest A. Zweig streit 28. ⟨1979⟩ das gesicht war rot und erinnerte an das einer bissigen bulldogge Ende gesch. (2000)6. 2011 ‘bulldoggen sind keine kampfhunde’, sagt sie (züchterin), ohne den vorfall herunterspielen zu wollen st. galler tagbl. (8.12.), IdS-arch.

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Zitationshilfe
„bulldogge“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/bulldogge>.

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