Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

bussard, m

Fundstelle: Band 5, Spalte 1051, Zeile 65 [Gante]
BUSSARD m.   lehnwort aus frz. busard m. ; älter vielfach in den formen bußhart oder bußaar mit volksetymologischer umdeutung. vgl. auch mauser m. (1DWB 6,1830f. ). breitflügeliger greifvogel der gattung buteo L.: 1561 bußhart ein vogel also genannt, von der habchen geschlaͤcht Maaler t. spr. 83c. 1604 die bushart gewehnet man, das sie auch die enten vnd tauben fangen Colerus oecon. 5,130. ⟨v1688⟩ die übrigen raub= und stoßvogel sind die bußharten, uhuhen, kautzen, .. die im wald und feld alles wegtragen, was sie gewältigen können Lehmann schauplatz (1699)688. 1716 Ludwig t.-engl. lex. 385. 1774 Adelung wb. 1,1152. 1832 bussarte. buteo. schnabel mit einem unmerklichen zahne, schwach im verhältnisse zum dicken kopfe; flügel lang; schwanz gerade. sind feige und träge Wiegmann/R. zool. 90. 1866 (der förster visierte) die rechte, zusammengeballte hand an die backe legend und über den ausgestreckten daumen nach dem raubvogel .., den er jetzt deutlich als einen bussard erkannte Spielhagen s. w.(1872) 5,2. 1930 so bleibt hie und da noch ein hohes tremolo zurück, das in dem gepfeif und getriller der grauen bussarde untergeht W. Seidel himmel 128. ⟨1996⟩ sie bebaute aber den garten, hielt kleinvieh, für das sie einen verteidigungskrieg gegen füchse, marder und bussarde führte de Bruyn jahre (1998)157.

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Zitationshilfe
„bussard“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/bussard>, abgerufen am 20.10.2021.

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