Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

café, n

Fundstelle: Band 5, Spalte 1078, Zeile 58 [Particke]
CAFÉ n.   lehnwort aus frz. café n. ; ab mitte des 18. jhs. als ersatzform für älteres kaffeehaus n., s. 1DWB 5,23. kaffeehaus; gaststätte, in der überwiegend kaffee und gebäck angeboten wird. oftmals ort der unterhaltung und treffpunkt (von künstlern, intellektuellen); s. auch François, d. kaffeehaus 111f. : 1750 bei großer ungnade ihro majestät des königs soll sich kein offizier unterstehen, auf denen caffés oder andern häusern hasard-spiele zu spielen in: Witzleben parolebücher (1851)37. 1843 wer kaffee zu trinken wünscht, muß sich aus der restauration in’s café begeben Hebbel III 2,284 W. ⟨1883⟩ abends, wenn die arbeit eingestellt wurde, ging er in ein café, um ein paar zeitungen zu lesen Heyse [1924] I 4,5. 1926 auf dem bild in Aden, wo Rimbaud im café mit dem großkaufmann Labatut verhandelt, sehen wir die eine wand frontal, die rechte vorgezogen und die linke zurückgeschlagen Piscator schr. 2,21 ak. 1972 ich bediente also die gäste im café und durfte zehn prozent aufschlag für arbeit, bedientenumsicht und lauffleiß kassieren Strittmatter nachtigall 117. 2003 wir saßen und aßen torte, sie trank kaffee, ich bekam kakao, und noch heute sitze ich am liebsten in cafés, in denen ältere frauen mit topfhüten sich treffen Timm beispiel 114.

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Zitationshilfe
„café“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/caf%C3%A9>, abgerufen am 30.11.2020.

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