Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

camouflage, f

Fundstelle: Band 5, Spalte 1080, Zeile 22 [Particke]
CAMOUFLAGE f.   lehnwort aus frz. camouflage m. ; zum konkurrierenden tarnung f. in militärischem sprachgebrauch s. Kluge/M. et. wb. 17771b und Trübners dt. wb. 7,19a. 1 täuschung im kampf, militärische tarnung; das muster militärischer tarnkleidung: 1920 die anderen stoffe (reizgase im gegensatz zu den gaskampfstoffen) sind harmlose präparate; sie dienten wohl zum teil zur camouflage technik im weltkriege 292 Sch. 1966 der vietcong – von den Amerikanern ‘Charlie’ genannt – ist meister der camouflage. jeden strauch, jeden baum nutzt er zur tarnung spiegel 32,61b. 2001 camouflage, das militärische tarnmuster, hat sich jedenfalls hartnäckig ausgebreitet in diesem modejahr berl. ztg. (13.7.)4a. 2 gezielte ablenkung von der wahrheit: 1926 ‘big business’ (die geschäftswelt der großunternehmer) versteht die camouflage (eigener interessen) meisterhaft Reinhard politik 113. 1966 der teufel ist ein meister der camouflage und tarnt seine residenz gut Berger Nettesheim 111. 2008 der kollege Fuchs sollte mir also nicht unredlichkeit unterstellen, sondern endlich seine camouflage im interesse von wahrheit und klarheit aufgeben Rhein-ztg. (17.4.), IdS-arch.

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Zitationshilfe
„camouflage“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/camouflage>, abgerufen am 05.12.2020.

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