Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

chancengleichheit, f

Fundstelle: Band 5, Spalte 1092, Zeile 68 [Particke]
CHANCENGLEICHHEIT f.   zuss. mit chance f. 1 für alle gleichermaßen gegebene erfolgsaussichten: 1956 außerdem besteht diese ‘ungleichheit der politischen chancen’ .. weder gegenüber den nichtkommunistischen parteien der Sowjetzone, die infolge des dort bestehenden ‘blocksystems’ ebenfalls keine wirkliche chancengleichheit mit der herrschenden SED besitzen, noch gegenüber politischen parteien, die sich .. erst neu bilden frankf. allg. ztg. (22.8.)5e. 2003 es herrscht keine chancengleichheit, auch wenn bei der WTO alle 146 mitgliedsstaaten je eine stimme haben tagesspiegel (8.9.)1f. 2 vergleichbare erfolgsaussichten für die geschlechter und für gesellschaftliche gruppen in ausbildung und beruf. im bildungspolitischen diskurs: 1972 was man zur förderung sozialer chancengleichheit gewinnt, verliert man mit bezug auf die individuelle förderung in: musik in schule u. ges. 20 K. 2001 mehrfach wurde comet computer ‘für eine auf chancengleichheit ausgerichtete personalpolitik’ ausgezeichnet berl. ztg. (5.4.)3a.

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Zitationshilfe
„chancengleichheit“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/chancengleichheit>, abgerufen am 26.11.2020.

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