Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

charisma, n

Fundstelle: Band 5, Spalte 1106, Zeile 76 [Blanck]
CHARISMA n.   lehnwort aus lat. charisma n., das auf gr. χάρισμα n. zurückgeht. 1 göttliche gnadengabe: ⟨1666⟩ der mund des herrn selbst setzt einen gewissen termin, wie lange solches charisma wären soll Dannhauer catechismus milch 8,795. 1734 J. A. Weber wb. 1,237a. 1862 er hat das charisma seiner glänzenden beredtsamkeit dem dienste seiner kirche zugeeignet Hase polemik 618. 1927 die erklärung vieler geheimnisvoller dinge ist hier, ob die linie aufsteigt oder absteigt, aber wohl nur das charisma der unterscheidung der geister kann sie sehen, solange sie noch unsichtbar sind Haecker christentum 52. 2 besondere, faszinierende ausstrahlung eines menschen: 1916 ein führer .. ist nicht durch menschliche wahl, sondern durch sein charisma bestimmt, er ist eine geistige wirklichkeit in: grundschr. jugendbewegung 160 K. 1972 das charisma einer berühmten popgruppe (z. b. der Beatles oder Mothers) vermochte tausende von fans in ekstase zu versetzen in: musik in schule u. ges. 136 K. 2016 mit charisma ist ja nicht nur Michael Müller nicht geschlagen; das gleiche gilt für die spitzengrüne Ramona Pop und den linken-chef Klaus Lederer freitag (19.9.), onlinequelle.

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Zitationshilfe
„charisma“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/charisma>, abgerufen am 03.08.2021.

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