Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

charivari, n

Fundstelle: Band 5, Spalte 1107, Zeile 18 [Blanck]
CHARIVARI n.   lehnwort aus frz. charivari m. unordnung, durcheinander; lärm; disharmonische musik: 1800 da Alban das feuer seiner innern wolken meistens an den ausladeketten der klaviersaiten niedergehen ließ .. so macht’ er aus seinem innern charivari unbewußt einen klavierauszug Jean Paul I 8,152 ak. ⟨1836⟩ alle fragten und lärmten, bis plötzlich der skandal auf den höchsten gipfel stieg, indem eine bande musikanten ein tolles charivari mit vielen sich kreuzenden melodien auffspielte Tieck (1828)24,375. 1880 in dem charivari, welches jetzt zum befremden der übrigen gebildeten welt in Deutschland über die jugendfrage sich erhoben hat .., wird es kaum möglich sein, daß eine einzelne stimme sich gehör verschafft Mommsen reden (1905)410. 1987 griechische philosophie und vesuvianisches charivari – geht das zusammen? spiegel 28,152a.

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Zitationshilfe
„charivari“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/charivari>, abgerufen am 05.12.2020.

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