Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

charta, f

Fundstelle: Band 5, Spalte 1108, Zeile 42 [Blanck]
CHARTA f.   lehnwort aus lat. charta f. bzw. dem darauf beruhenden frz. charte f. ; vgl. karte f. (1DWB 5,234). älter in der form charte. staatsverfassung, grundgesetz; jünger satzung einer organisation u. dgl.: 1819 der könig gab eine charte, an der man freylich eine übergroße ängstlichkeit bemerkt, die vorrechte der krone zu bewahren Görres 13,67 Sch. ⟨v1864⟩ in der verfassung von 1814 wurde von der oktroyirten charte, die Louis XVIII. erließ, ein direkter steuerbetrag von 300 frks., also von 80 thalern .. festgestellt Lassalle reden u. schr. [1891]1,198. 1942 die charta der seeleutegewerkschaft wird längere zeit ein interessantes dokument bleiben Brecht arbeitsjournal 1,495 H. 1961 alle mitglieder der organisation gewähren den vereinten nationen jede unterstützung bei jeglicher aktion, die sie in einklang mit der vorliegenden charta unternehmen hdb. verträge 360 S./R. 2016 immerhin ist das IOC eine private institution, die gemäß charta die mitglieder anhält, nur die interessen des IOC und nicht die des heimatlandes zu vertreten süddt. ztg. (16.10.), onlinearch.

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Zitationshilfe
„charta“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/charta>, abgerufen am 28.10.2021.

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