Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

chefin, f

Fundstelle: Band 5, Spalte 1111, Zeile 72 [Arbeitsstelle/Particke]
CHEFIN f.   abl. von chef m. 1 leiterin einer institution, organisation, eines unternehmens. häufig mit genitivattr.; isolierter erstbeleg in der bedeutung ‘anführerin’: ⟨1729⟩ die cavaliers versammlen sich (für den aufzug) bey ihren chefs, die dames aber bey ihren cheffin Rohr ceremoniel-wiss. (1733)829. 1913 der sozius .. entließ frl. N., als er erfuhr, daß B. nicht abgemeldet war, die andere chefin aber war mit der klägerin äußerst zufrieden berl. tagebl., abendausg. (2.3.), DWDS-arch. 1979 die chefin der kulturabteilung ist zur kur gereist Strittmatter lage (1990)192. 2015 die chefin der länder-rundfunkkommission .. kündigte an, der beitrag solle .. möglichst stabil gehalten werden zeit (5.3.), DWDS-arch. 2 ehefrau, gattin eines chefs. meist scherzhaft-pejorativ: 1863 (ausruf beim anblick der person) himmel, die frau meines chefs – die nachtwandelnde frau chefin! Langer/H. federfuchser 11. 1940 ich bin allein. chef und chefin sind ins kino und kommen um 20.00 uhr wieder feldpost-arch. (19.2.), DWDS-arch. 1972 die mütterlichen gefühle der ‘chefin’ - der frau des chefs, um genauer zu sein -, zeigten sich jedoch bald schon als umsonst verschwendet frankf. allg. ztg. (30.10.)27b.

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Zitationshilfe
„chefin“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/chefin>, abgerufen am 27.11.2020.

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