Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

chemisette, n

Fundstelle: Band 5, Spalte 1114, Zeile 66 [Particke]
CHEMISETTE n.   lehnwort aus frz. chemisette f. ; älter fem. mit anpassung an die dt. lautung überwiegend in der form chemisett; s. auch vorhemd n. (1DWB 12,2,1179). vorhemd, gestärkter stoffteil im bereich der brust (bei frackhemden o. ä.); heller, weißer einsatz bei damenkleidern, ‐blusen: 1801 der wintermantel in schwarzem sammet ist mit rosa=atlas gefüttert und mit blauem fuchs garnirt. die chemisette, in weißem mousselin ztg. f. d. elegante welt (31.1.)111. 1850 der sohn dagegen trug ein zierlich gefälteltes chemisett Gutzkow ritter 2,21. ⟨1911⟩ Becker war noch in weinseliger stimmung und trug auf dem breit ausgelegten chemisette spuren des genossenen weines Bebel leben [1946]2,124. 1972 sie trippelte am plättbrett (bügelbrett) auf und ab, die arme tante, und es hüpfte ein kaffeefleck auf das gestärkte chemisett Strittmatter nachtigall 85.

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Zitationshilfe
„chemisette“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/chemisette>, abgerufen am 27.11.2020.

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