Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

chinin, n

Fundstelle: Band 5, Spalte 1122, Zeile 19 [Particke]
CHININ n.   lehnwort aus it. chinina f., das auf quina, quinaquina (aus einer indigenen ketschua-sprache Perus) zurückgeht, s. auch chinarinde f. aus der rinde des chinabaumes gewonnenes alkaloid; arznei (besonders bei malaria) mit fiebersenkender wirkung: ⟨1848⟩ gebrauche homöopathie, damit du nicht dein ganzes leben hindurch an der großen menge .. chinin zu verdauen hast, was dir die alleopathen einpraktizieren B. v. Arnim 5,219 Oe. 1882 ich habe das furchtbare trojanische malaria-fieber gekriegt, gegen welches selbst dosen à 30 gramm chinin garnichts vermochten Schliemann br. 214 M. 1925 mit Berger wurde es immer schlimmer. das fieber wollte trotz chinin und eis nicht heruntergehen Barthel puppe 139. 1976 da verordnen wir eben gegen die grippe chinin Kunert hüte 234. 2000 chininbäume pflanzen sie, das chinin geht in den export für die arzneimittelindustrie in Europa, die daraus malariatabletten macht berl. ztg., beil. (17./18.6.)2e.

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Zitationshilfe
„chinin“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/chinin>, abgerufen am 25.10.2021.

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