Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

chitin, n

Fundstelle: Band 5, Spalte 1125, Zeile 64 [Particke]
CHITIN n.   lehnwort aus frz. chitine f., von A. Odier in anlehnung an gr. χιτών m. ‘(unter)kleid, panzer, waffenrock’ geprägte bildung, s. mémoires hist. nat. Paris 1,35. hornartige, stickstoffhaltige substanz, die unter anderem in der körperhülle von gliederfüßern (insekten, krebstieren o. ä.) enthalten ist: 1824 das chitin bildet das hornartige äussere skelett der insecten repertorium pharmacie 17,116 B./K. 1869 das hautskelet der gliederthiere (besteht aus) einer eigenthümlichen, in aetzkali unlöslichen, stickstoffhaltigen substanz, die man chitin genannt hat Brehm thierleben (1864)6,1. 1940 ein wunder für sich sind die kauwerkzeuge der rädertiere. sie bestehen aus hartem chitin Francé, lebenswunder 38. 1999 die insekten reiben dabei (beim produzieren von signaltönen) die platten ihres panzers aus chitin aneinander berl. ztg. (24.3.) IIe. 2005 (beim kochen) der hummer singt, das chitin im panzer färbt sich rot, aus dem topf steigt duftender dampf auf zeit (10.11.), DWDS-arch.

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Zitationshilfe
„chitin“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/chitin>, abgerufen am 26.11.2020.

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