Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

chlorophyll, n

Fundstelle: Band 5, Spalte 1127, Zeile 3 [Meyer-Hinrichs]
CHLOROPHYLL n.   lehnwort aus frz. chlorophylle f., einer wissenschaftssprachlichen neubildung aus gr. χλωρός adj. ‘gelblich-grün’ und gr. φύλλον n. ‘blatt’, die auf die französischen chemiker P. J. Pelletier und J. B. Caventou zurückgeht, s. erstbeleg in dt. übersetzung. grüner farbstoff der pflanzen, der für die photosynthese verantwortlich ist; blattgrün: 1819 .. daß sie (grüne materie der pflanzen) wegen ihrer .. rolle, die sie im pflanzenhaushalt spielt, verdient als ein unmittelbares pflanzenprinzip betrachtet zu werden. wir schlagen vor, ihr den namen chlorophyle zu geben n. journal pharmacie 3,2,316 T. 1874 die thätigkeit des wirklich grünen chlorophylls unter einfluss des lichtes besteht in der erzeugung von stärkemehl Nördlinger forstbotanik 1,133. 1907 einige .. kastanien fangen noch einmal ein wenig zu blühen an. .. die paar hellen blätter, die sie mit verdünntem chlorophyll zustande bringen, sehen sehr zerstreut aus Rilke br. 2, 332 S.‐R./S. 1966 die chloroplasten besitzen neben dem chlorophyll, dem blattgrün, alle wirkstoffe und strukturen, welche für den fotosyntheseprozeß der pflanzen nötig frankf. allg. ztg. (2.11.) 31b. 2005 wenn licht auf eine pflanzenzelle fällt, aktiviert es den grünen blattfarbstoff chlorophyll - das molekül, das die photosynthese ermöglicht berl. ztg. (26.1.)13f.

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Zitationshilfe
„chlorophyll“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/chlorophyll>, abgerufen am 27.11.2020.

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