Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

clique, f

Fundstelle: Band 5, Spalte 1155, Zeile 4 [Gante]
CLIQUE f.   lehnwort aus frz. clique f. gruppe gleichgesinnter, freundes‐, bekanntenkreis; vielfach pejorativ von sich bewußt gegenüber anderen absondernden gruppen, die vorrangig eigennützige interessen verfolgen: ⟨v1766⟩ mit welcher unverschämtheit die clique der Bahrdte und dergleichen leute sich loben .., ist unbegreiflich Abbt verm. w. (1768)3,335. 1848 Louis-Philippe, Guizot, Wellington, Metternich und Bunsen. eine aufgabe dieser sauberen clique ist bereits in erfüllung gebracht; nämlich die volksredner soviel als möglich unschädlich .. zu machen in: bund kommunisten (1970)1,851. 1882 die antipathie .. gegen die adelige clique theilte er von vornherein, da ihm ja, wie er sagt, ‘vornehme gesellschaft und galakleider’ von jeher zuwider gewesen waren Zarncke kl. schr. (1897)2,106. 1926 tatsache (ist), daß schulklassen, die ein paar jahre vorher noch eine absolut geschlossene einheit bildeten, .. sich in lauter einzelne oder zum mindesten in kleine cliquen auflösen Schlemmer seele 64. 1968 ich möchte nicht in eine clique hinein, in der ich mich niemals wohl fühlen würde Winzer soldat 120. 2004 der mann saust, einem stuntman in einem actionfilm gleich, im freien fall dem boden zu .. und landet unter dem jubel seiner clique unversehrt auf beiden füssen n. zürch. ztg. (24.6.)43b.

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Zitationshilfe
„clique“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/clique>, abgerufen am 27.11.2020.

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