Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

collage, f

Fundstelle: Band 5, Spalte 1157, Zeile 62 [Mederake]
COLLAGE f.   lehnwort aus frz. collage m. durch aufkleben von (bedruckten) papierschnipseln oder anderen materialien hergestelltes bild: 1956 Picasso .. malt primitivistisch und abstrakt, er bastelt collagen oder er schwelgt in den edel-einfältigen formen der antiken mythologie spiegel 52,53a. 2014 spektakulär politisch ist Richters fünf meter langes rollbild ‘Stalingrad’ (1943–1946), eine beklemmend-abstrakte collage voller geschoss‐ und ruinenartiger gebilde frankf. rundschau (23.4.)36e. montage, komposition unterschiedlicher komponenten zu einem neuen ganzen: 1957 es gibt nichts, das Schmidt in seinen literarischen collagen ausließe. so wie kubistische maler tapetenstücke und linolreste mit schnurrbarthaaren und streichholzschachteln .. zusammenklebten, so etwa scheint Arno Schmidt zu schreiben frankf. allg. ztg., beil. (19.1.)5a. 2011 das prinzip dieser collage ist eines der sinnlich veränderten annäherung: man sieht nur manches von dem, was man hört, und man hört es, je nachdem, wo man sich befindet, anders frankf. rundschau (22.3.)33c.

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Zitationshilfe
„collage“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/collage>, abgerufen am 16.10.2021.

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