Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

cousine, f

Fundstelle: Band 5, Spalte 1168, Zeile 44 [Luther]
COUSINE f.   lehnwort aus frz. cousine f. ; auch in der schreibung kusine. vgl. 1base f. tochter des bruders oder der schwester eines elternteils, base: ⟨1663⟩ wir haben des Portzen fraw auffgezettlet gehabt (meine cousine par alliance), umb ihr ahn der edelleute taffel contenance zu halten Karl L. v. d. Pfalz schreiben 127 LV. 1708 damit sie sich .. ihrer cousine, mit welcher sie eine milch gesogen, recht gefällig machen möchte, war sie geneigt, die protestantische religion anzunehmen ber. v. neuen büchern 1,821. 1792 ich .. hörte .. wie des amtmanns tochter .. nebst ihren kusinen .. über nacht auf dem stroh mitten unter studenten gelegen (hätte) Laukhard leben 2,218. ⟨1803⟩ die cousine schickte es (ein bild des königs) mir, weil sie weiß, daß wir ihn alle lieben Kotzebue s. dr. w. (1827)18,7. 1895 ich bekomme respekt vor der kleinen cousine, obgleich sie etwas blaustrümpfig aussieht! Frapan flügel auf! 322. 1921 gedruckt steht da .. eine reihe von briefen eines .. jungen herrn an seine cousine Bahr tgb. (1925)1,217. 1974 unsere mütter sind cousinen und die verwandtschaft wünschte immer, daß sich alle gegenseitig kennenlernen Kamnitzer tod 75. 2010 er hat keine ausbildung, sondern tattoos und zwei kinder mit seiner kusine, von der er getrennt lebt zeit (22.4.), DWDS-arch.

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Zitationshilfe
„cousine“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/cousine>, abgerufen am 27.11.2020.

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