Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

dürrung, f.

Fundstelle: Band 6, Spalte 1812, Zeile 54
DÜRRUNG f.   mhd. dürrung. mnd. dörringe; dän. tørring. verbalsubstantiv zu dürren. 1 als nomen actionis. a zu dürren 1: 1508 wie wenig es regnet an dem auffertag, das bedeüt dürrung des fuͦters bauern-praktik A 4a H. 1724 man darff .. die klafftern nicht eher legen, als biß alles holtz recht dürre. .. es ist hierbey wohl zu judiciren, an welchem orte .. die dürrung einreissen will Fleming jäger (1719)2,293b. b zu dürren 2: 1603 heu- und ohmatsmehung, dürrung und heimführung belangent bad. weist. I 1,196. 2 welkheit: ⟨v1428⟩ aineu (rute) schoneu läuber pracht / ..; si lag in grosser dürrung da WSB 88,827. 3 niederschlagsarmes wetter, trockenperiode: hs.1476 clades eyn plag so die frucht al von dem felde ist .., eyn turing Diefenbach n. gl. 94b. 1908 auf ’n höhenrauch geit’s g’wiss eine d[ürrung] oder regen Fischer schwäb. wb. 2,511. 4 mangel an feuchtigkeit: 1632 da die erd für grosser dörrung auffspringt Hörnigk saurbrunnen 29. 5 infolge wassermangels unfruchtbares gelände: 1738 massen .. Düringen mehr fette frucht-länder, als dürrungen hat in: Falckenstein thür. chr. 1,120.

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dürftiger
Zitationshilfe
„dürrung“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/d%C3%BCrrung>, abgerufen am 30.11.2020.

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