Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

daenbinnen, adv.

Fundstelle: Band 6, Spalte 54, Zeile 4
DAENBINNEN adv.   zuss. mit en(t)binnen; zu mnd. dârenbinnen; mnl. daerenbinnen, nnl. daarenbinnen. im hd. auf die dem nd. benachbarten md. gebiete beschränkt. 1 räumlich, darin, innerhalb des gegebenen raumes: ⟨1187/9⟩ da in binnen (zwischen meer und flüssen) stunt die burg so vast Heinrich v. Veldeke Eneide 397 DTM. u1400 also is id all den Rijn neder bys zo Coyvelentz zuͦ, so wat daenbynnen gesessen is, dat is zo verstain boyven der Moselen akten verfassung Köln 2,115 S. von hier aus verstanden: ⟨u1220⟩ ei, wat wisheit dar enbinnen lach,/ duͦ din zung diͤ gruͤze sprach rhein. marienlob 2759 LV. 2 zeitlich, innerhalb des gegebenen zeitraumes: ⟨u1220⟩ duͦ ich kleine was an ’n jaren,/ .. der (wisheit) ded he (min her) mich vuͤlen dar enbinnen rhein. marienlob 3704 LV, ⟨1500/10⟩ der sall de irste, de ander und die darde vertzehen dage und jar und dag darup dingen .. so sall man dem cleger sine clage gewonnen wisen, ja as verne dainbinnen zu rechter zit gein wederstant engeschuet qu. rechtsgesch. rhein. städte, berg. 1,36.

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Zitationshilfe
„daenbinnen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/daenbinnen>, abgerufen am 07.12.2021.

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