Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

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dammlich, adj.

Fundstelle: Band 6, Spalte 163, Zeile 8
DAMMLICH adj.   soviel wie dammlig, mit suffixvariante auch damlich geschrieben: ⟨1923⟩ wenn der damliche Panter noch mal wegen seines vorschusses anklingelt Tucholsky 1,1098 G.-T./R.

dammlig, adj.

Fundstelle: Band 6, Spalte 163, Zeile 12
DAMMLIG adj.   abl. zu dammeln, nbf. dammelig. aus ostnd. mda. erst um 1900 in die umgangssprache dieses bereichs eindringend und das hier seltene dämlich vertretend. die bis ins späte 18. jh. zurückreichende mdal. verbreitung entspricht derjenigen von dammeln. 1 benommen, schläfrig: 1899 da wurde er ganz damlig und fiel in einen tiefen schlaf Ziesemer preuß. wb. 2,15a. 2 dumm, töricht, in derber redeweise: ⟨1900⟩ was lachst du so dammlig? Sudermann dr. w. (1923)2,19. 1938 das will die dammelige Ulrike nicht einsehen Molo seele 154.

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Zitationshilfe
„dammlig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/dammlig>, abgerufen am 27.10.2021.

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