Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

danaidenfasz, n.

Fundstelle: Band 6, Spalte 201, Zeile 10
DANAIDENFASZ n.   durchlöchertes faß, in das nach der griechischen mythe die meuchelmörderischen töchter des Danaos ständig wasser zu schöpfen verurteilt waren. im rahmen bildhafter umschreibung für etwas nicht zu sättigendes, nicht zu befriedigendes oder für eine nicht zu beendende, sinnlose arbeit: 1791 ob ich gleich .. durch obengenannte unterstützungen der grosen ein reichliches einkommen hatte, so war es doch für ein danaidenfaß, wie ich war, weit nicht zureichend Schubart leben 1,146. 1884 eine eiserne arbeitskraft, die immer von neuem anfängt, auch wenn sie danaidenfässer füllt Reinhold volksthum 17. 1964 WDG 1,750a.

Im ²DWB stöbern

a b c d e f
dama dankverdiener
Zitationshilfe
„danaidenfasz“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/danaidenfasz>, abgerufen am 26.10.2021.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)