Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

dandy, m.

Fundstelle: Band 6, Spalte 201, Zeile 21
DANDY m.   lehnbildung nach engl. dandy, das um 1815 in London gebräuchlich wird. im dt. seit etwa 1830, soviel wie geck, stutzer, für einen durch modische eleganz und extravagantes benehmen auffallenden gesellschaftsmenschen später auch mit dem beisinn des lebemännischen und libertinistischen: 1830 ein junger elegant (in London), im blauen frack, mit weißen pantalons .. mein dandy hatte seinen zeitpunkt schlecht gewählt Dörring fragmente 1,90. ⟨1886⟩ vor seinem sandsteingelben schlosse/ der dandy seine dirne küßt Holz 1,77 F. 1918 in lackstiefeletten und streifenhosen, den koks keck auf den kopfwirbel geschoben: dandy, geniesser und zyniker Ball Flametti 84. 1966 der dandy ist schon zu erkennen: ‘ich bin vermutlich für krawatten eher zuständig als für bibeln’ zeit 18,27.

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Zitationshilfe
„dandy“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/dandy>, abgerufen am 20.10.2021.

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