Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

dankhab, n.

Fundstelle: Band 6, Spalte 235, Zeile 24
DANKHAB n., m.   ? zusammenbildung aus dank hab (s. dank m. B 2c), vgl. habdank m. wie dankhabe, dankhabt wohl nicht über das 17. jh. hinaus. 1 mit dem kausalen sinn der wortverbindung unter dank m. B 2c γ: 1579 aber danckhab dem weihwasser, die h. vaͤtter vnd der papst waren nicht so gecken, daz sie nicht im harnglas solten sehen koͤnnen, was der lutherischen vorhaben were Fischart binenkorb F 3b. 2 dank mit worten, im eigentlichen sinn: ⟨1632⟩ an stat vermeynter gegenliebe, hönische verachtung .. an stat der vielen verehrungen, ein schlechtes danckhab .. zu lohn bekommen jüngst-erbawete schäfferey (1641) C 1b. 3 dankgeschenk, lohn: 1698 schickte dem lehrer zum danckhab eine stadtliche butter-pretzel Paullini flagellum 137.

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dama dankverdiener
Zitationshilfe
„dankhab“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/dankhab>, abgerufen am 20.10.2021.

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