Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

danknehmig, adj.

Fundstelle: Band 6, Spalte 236, Zeile 50
DANKNEHMIG adj.   mhd. dancnæmic. mnd. danknâmich. frnhd. nbf. danknahmig. suffigierte weiterbildung zu älterem danknehm, dieses überlebend bis ins 18. jh. 1 erwünscht, willkommen, dankenswert in formeln des diplomatischen stils: ⟨1442⟩ uns van vil langen jharen bis herzo mannigfeldige getruwe und dancknemige dienste gedain .. haint qu. rechtsgesch. rhein. städte, berg. 3,83. ⟨1716⟩ dadurch geschiehet der christenheit .. von euer libden .. ein dancknehmiger gefallen t. reichs-arch. 4,688b L. 2 dankbar: ⟨1370⟩ woldestu mit diner gunst/ danknemich (dancknamich hs.) mi des (für die hilfe) wesen Gerhard v. Minden fab. 8,9 L. 1762 seiner päbstlichen heiligkeit deshalben mit einer eigenen zuschrift zu belangen und dazu von seiner ersteren willfahrung mittelst deren danknehmiger erwähnung den anlaß zu nehmen font. rer. austr. II 71,149. 3 vereinzelt auch zustimmung, einverständnis bezeichnend: 1779 wir werden .. diese allerhöchste anordnung (ein verbot) danknemmigst erkennen beytr. gesch. Säben 9,708 S.

Im ²DWB stöbern

a b c d e f
dama dankverdiener
Zitationshilfe
„danknehmig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/danknehmig>, abgerufen am 25.10.2021.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)