Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

danknehmigkeit, f.

Fundstelle: Band 6, Spalte 236, Zeile 69
DANKNEHMIGKEIT f.   mhd. dancnæmicheit. mnd. dank- namichêit. nbf. danknehmkeit u. ä. abstraktbildung mit -echeit, -keit zu danknehm und danknehmig. 1 dankbarkeit: ⟨E13./A14.jh.⟩ umbe daz sîn minne und sîn danknæmicheit deste mêr .. werde meister Eckhart dt. w. 5,234 Q. 1643 wie nun sothane gnädige annehmung ich im wenigsten nicht verdienet, also habe ich dennoch eine solche mit demütiger dancknehmigkeit .. zuerkennen Schottel einl. A 5a. 1826 ew. wohlgeboren haben, zu meiner besonderen danknehmigkeit, die nachgesuchte auszahlung .. gewilligt Goethe IV 41,3 W. 2 seltener gefälligkeit: 1427 doran tut ir uns .. solich danknemkeit, die wir gen euch gnediclich erkennen wollen Frankf. reichscorr. 1,357 J. 1493 hanserecesse (1870) III 3,103. 3 dankerweisung, dankabstattung: ⟨u1460⟩ schanckten .. die selben weissen pernhawt dem heyligen herren sand Andres .., seinen gnaden und hilffe zu dancknemkait Hartlieb dialogus 156 DTM. u1466 dancknemkeit (gratiarum actionem) 1. dt. bibel 10,253 LV.

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dama dankverdiener
Zitationshilfe
„danknehmigkeit“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/danknehmigkeit>, abgerufen am 27.10.2021.

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