Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

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danksage, f.

Fundstelle: Band 6, Spalte 238, Zeile 12
DANKSAGE f.   zusammenbildung auf der grundlage von dank sagen, im 16. und 17. jh. gelegentlich neben danksagung: 1524 iren hochwirden .. uff ire dancksagen des erschynens wider eyn hofflich erbieten zu thun acta ref. catholicae 1,320 P. 1647 Olearius oriental. reise 237.

danksagen, vb.

Fundstelle: Band 6, Spalte 238, Zeile 17
DANKSAGEN vb.   mnd. dankseggen. zusammenrückung von dank sagen (s. dank m. B 2 a). infinite formen überwiegen. seit dem 15. jh., im 16. jh. sehr häufig, dann stark im rückgang zugunsten der bloßen verbindung; modern selten. 1 meist religiös, ein dankgebet sprechen, (gott) loben: ⟨E13./A14.jh.⟩ sô man ein dancsagen hât der guottête gotes dt. mystiker 2,360 P. 1522 vnd dancksaget dem vater Luther bibel 7,226 W. 1641 dir (gott), der du meine ruh, dancksag ich umb mitnacht Weckherlin ged. 1,380 LV. 1936 daß sie .. ohne lüge mit den worten des bischofs danksagen kann für das himmlische geheimnis Bäumer Adelheid 167. 2 in innermenschlichen beziehungen soviel wie einfaches danken: 1479 dangsageten seyner konigl. maiestat zotaner erbittungh acten ständetage Preussen 1,535 Th. ⟨v1605⟩ für eur wolthat ich euch dancksag Ayrer d. ä. 1,64 LV. 1954 aus nacht und trümmern dringt ein stürmisch mahnen,/ euch dankzusagen unter todesschauern Schneider sonette 151.

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dama dankverdiener
Zitationshilfe
„danksage“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/danksage>, abgerufen am 07.12.2021.

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