Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

drömt, n.

Fundstelle: Band 6, Spalte 1420, Zeile 13
DRÖMT n.   herkunft unsicher: aus lat. tremodius m.drei-scheffel-maß’ oder über lat. tremodius aus einer slaw. sprache entlehnt, s. Schiller/L. mnd. wb. 1,582a. ehemaliges getreidemaß in Norddtld., besonders in Mecklenburg, von 12 scheffeln: 1219 addidit etiam predicte ecclesie per consensum nostrum quidam Hermannus de molendino suo in Chrupelin iii dremit (var.: dremet) singulis annis exhibenda mekl. urkb. (1863)1,239. 1677 so haben wir ihm .. vier drömt korn, als zwei drömt roggen und zwei drömt malz, .., zugesaget unterr.wesen Mecklenb. 2,202 Sch. lexikalisch und mdal. noch bis ins 20. jh. hinein gebucht.

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Zitationshilfe
„drömt“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/dr%C3%B6mt>, abgerufen am 23.01.2022.

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