Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

dringlichkeit, f.

Fundstelle: Band 6, Spalte 1401, Zeile 73
DRINGLICHKEIT f.   abl. von dringlich adj. 1 überwiegend zu dringlich A, unaufschiebbarkeit, wichtigkeit: 1783 resolutionen .., wenn sie ihrer wichtigkeit und dringlichkeit halber inzwischen expediret werden müssen öst. zentralverwaltung II 4, aktenstücke 59 W. 1854 die entscheidenden gesichtspunkte sind theils das maß der belastung, theils die dringlichkeit des zu erreichenden zwecks Ihering geist röm. recht (1852)2,1,234. 1931 alle welt fühlt die dringlichkeit neuer lebensgrundsätze Ortega y Gasset, aufstand 201. ⟨1973⟩ nebst einer zeittafel, entsprechend der dringlichkeit der zu treffenden maßnahmen Jakobs interviewer (1974)128. 2 von daher eilige angelegenheit; nur im plur.: ⟨1937⟩ während der letzten zehn tage hatte ihn der trubel des dienstes munter vorwärtsgeschwemmt, weg jedenfalls von seinen wilnaer dringlichkeiten, die schnell verblaßten A. Zweig einsetzung (1950)152. 1965 mit dem terminkalender lebend, den kopf voll von dringlichkeiten frankf. allg. ztg. 235, d. frau. 3 zu dringlich B, nachdruck, intensität: 1834 bei der minderen dringlichkeit der empfindung Rinne entstehung 15. 1927 in § 53 wurde die bedeutung des selbstinduktionskoeffizienten und der trägheit des magnetfeldes mit besonderer dringlichkeit betont Pohl elektrizitätslehre 225. 1970 die städte dürfen nicht ablassen, ihn (einen ersten schritt der regierung) mit aller dringlichkeit zu fordern Neuffer städte 203.

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Zitationshilfe
„dringlichkeit“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/dringlichkeit>, abgerufen am 07.12.2021.

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