Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

dringung, f.

Fundstelle: Band 6, Spalte 1402, Zeile 26
DRINGUNG f.   abl. von dringen vb. 1 zu dringen E, psychischer druck, forderung: ⟨1464⟩ wir haben auch von gemains nutzs wegen der dringung und hoͤherung des lons der plechschmidmenschen, domit die plechhamermaister schwerlich beladen sind gewest, uns eintrechticlich veraint samml. baier. bergrecht 85b L. 1626 ich bekenne, daß ich entweder auß dringung deß verhängnisses oder krafft einer zauberey das grosse geheimniß von der list vnd stärcke deß Poliarchus verrahten habe Opitz Argenis 1,630. 1674 Weigel moral. weißheit 113. 2 zu dringen A, physischer druck: 1762 so hindert ein so starker schluß nothwendig die pferde, alle ihre kräfte anzuwenden vorwärts zu laufen, wenn sie einen guten theil davon anwenden müssen, um denen pressung- und dringungen derer andern zu widerstehen Platen husar 63.

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Zitationshilfe
„dringung“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/dringung>, abgerufen am 06.12.2021.

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