Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

drostei, f.

Fundstelle: Band 6, Spalte 1423, Zeile 57
DROSTEI f.   abl. von drost m. vereinzelt früh lexikalisch bezeugt: 1700 drostey f. balia, podestaria Kramer dict. 1,245b. 1 amtsbezirk, institution des drosten: 1781 indem sie (kleine distrikte) bald drosteyen, bald kreis-hauptmannschaften, weichbilder, landräthliche kreise u. s. f. genannt werden Benekendorf grab 1,131. in der zuss. landdrostei noch in der 2. hälfte des 19. jhs.: 1873 der raseneisenstein .. (wird) aber gegenwärtig nur benutzt in der landdrostei Osnabrück an der Ems und in der landdrostei Lüneburg Dechen mineralien 595. sonst noch lexikalisch: 1976 Duden wb. dt. spr. 2,573b. 2 amts-, wohngebäude des drosten: 1860 Sanders wb. (1876)1,321a. 1916 kurz danach wurde ein zettel an die drostei angeklebt H. Grimm gang 156. noch lexikalisch: 1962 Mackensen wb. 228c.

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Zitationshilfe
„drostei“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/drostei>, abgerufen am 21.01.2022.

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