Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

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dun, adj.

Fundstelle: Band 6, Spalte 1495, Zeile 61
DUN adj.   aus mnd. dūne, dūn adj. zu idg. *tēu-, tәu-, teu̯ǝ, tu̯ō-, tū̆- ‘schwellen’ mit nasalerweiterung; vgl. dünen vb. in den hd. quellen des 19./20. jhs. begegnet fast ausschließlich die schreibung duhn gegen die orthographie des Duden. wohl nur umgangssprachlich-salopp von sprechern aus dem nd.-md. sprachgebiet. nur prädikativ verwendet (?). 1 betrunken; vereinzelt früh: 1555 ich hatte jre lere so girig in mich (..) gefressen vnd gesoffen, das ich gar dhun dauon war (eram distentus) in: Luther b. vnd schr. 1,A1b. 1691 dun .. ebrius Stieler stammbaum 348. verbreiteter erst im 20. jh.: ⟨1913/6⟩ wenn der kneipte und anfing, duhn zu werden Barlach Seespeck (1962)99. 1972 nachts, als er wieder mal duhn nach hause kam Kempowski uns geht’s ja noch gold 16. mdal. im nd. verbreitet. 2 in der verbindung dick und dun gut genährt: 1924 hier lebt man dick, hier lebt man duhn Holz blechschmiede 2,446. 1965 so was füttert man dick und dun Voelkner schande 75.

dun, m.

Fundstelle: Band 6, Spalte 1496, Zeile 2
DUN m.,  

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dreißigtage dunkelfarb
Zitationshilfe
„dun“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/dun>, abgerufen am 01.12.2021.

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