Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

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dune, f.

Fundstelle: Band 6, Spalte 1496, Zeile 2
DUNE f.   s. daune.

düne, f.

Fundstelle: Band 6, Spalte 1496, Zeile 2
DÜNE f.   lehnwort aus mnl. dune, duyn f. (vgl. auch afrs. und mnd. dūne f.), das wohl auf ae. dūn f. ‘hügel’ zurückgeht dem hd. erst seit dem 16. jh. nachgewiesenen wort voraus liegt ein ahd. (al.) glossenbeleg, der wohl auf entlehnung aus ae. dūn f. beruht (falls nicht mlat. wort) 9./10.jh. promuntorium .i. rupis in maris. litore prominens .i. duna. clep ahd. gl. 2,357,8 S./S. großer, durch wind gebildeter meist langgestreckter sandhügel an der meeresküste auch in der sandwüste und in der heide; auch von schneeverwehungen; vereinzelt durch strömung gebildeter sandhügel am meeresboden: u1538 bewm, die auff den dünen und am strande stunden .. am rand: dünen seint das vorgebirge am mere, die man promontoria heisset Kantzow chr. Pommern 2,8 G. 1580 sandberglin vn̄ büheln von weissem sand, .. in gemein die düne genannt Federmann Niderland 237. 1847 gingen wir abends spät am strande .. in die düne hinein Dingelstedt jusqu’à la mer 191. 1952 in den dünen der wüste Erg Sieburg ferne 208. 1953 die wandernde düne Miegel ges. w. [1952]2,96. 1968 untermeerische d[ünen] entstehen durch strömungen auf dem meeresboden Brockhaus enzykl. (1966)5,158a. speziell als topographischer eigenname für höhenzüge an der südostküste Englands (Downs), für die Düne vor Helgoland: 1659 in den engelländischen Dünen Barlaeus, brasilian. gesch. 484. 1955 bei Helgoland läuft außerdem noch ein starker strom zwischen Düne und insel nach südwesten Hausmann entscheidung 45.

dünen, vb.

Fundstelle: Band 6, Spalte 1496, Zeile 48
DÜNEN vb.   herleitung unsicher: abl. von dünung f., das aus nl. deining f. entlehnt worden ist, oder lehnwort aus nl. deinen vb. ‘leise auf- und niederwogen’, zu idg. *tēu-, tәu-, teu̯ǝ, tu̯ō-, tū̆- ‘schwellen’ mit nasalerweiterung. mit rundung des stammvokals, vielleicht mit anlehnung an düne f. von der bewegung der see in langgezogenen wellen, besonders nach einem sturm; sich auf und ab bewegen. verbreitet mdal. an Nord- und Ostsee; hierher schon (?) 1767 dunen, aufschwellen brem.-ns. wb. 1,271. vgl. 1767 dünen .. sandhügel .. das stammwort ist obiges dunen. it. das heben und niederfallen der wellen ebd. 1,272. 1879 dunen, dunnen .. schwellen, aufschwellen Doornkaat K. ofrs. spr. 1,361b. schriftsprachlich: ⟨1921⟩ gewaltig geht ein lichtes dünen Loerke ged. [1958]1,222. ⟨1921⟩ ein kräuseln des leicht dünenden meeres Luckner seeteufel (1923)62. 1973 all das langsame dünen, das heben und weiche sacken Lenz vorbild 184.

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Zitationshilfe
„dune“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/dune>, abgerufen am 23.01.2022.

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