Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

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dur, adj.

Fundstelle: Band 6, Spalte 1533, Zeile 66
DUR adj.   lehnwort aus lat. durus adj. terminus in der musik.hart’, in der tonart mit großer terz. prädikativ; anfangs mit lat. flexionsendung: 1642 der gesang ist zweyerley: durus, der härtliche, vnd mollis, der weichlige samml. pädagog. schr. 10,35 I. später: 1708 folgende melodeyen sind nicht dur Walther praecepta 16 B. 1779 einen akkord, .. ob er dur oder moll sey Musäus reisen (1778) 3,40. von da her: 1954 (der schauspieler) Gabillon (war) eher moll als dur in seinem spiel Bab kränze 248.

dur, n.

Fundstelle: Band 6, Spalte 1533, Zeile 75
DUR n.   lehnwort aus lat. durus adj. terminus in der musik. antonym ist moll n. ‘harte’ tonart mit großer terz: 1681 die musica, welche zu freude und leid dur und mol angiebt Riemer schatz-meister 137. 1809 nun noch etwas über moll und dur W. Grimm brw. jugendzeit 139 Sch. 1955 (meist) wirkt dur freudig, heiter, moll schwermütig Moser musiklex. 1,301a. von da her: 1879 zeitungen, die .. nur ein lied sangen .., bald im festen dur des volksboten, bald im säuselnden moll der postzeitung Dingelstedt bilderbogen 178.

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Zitationshilfe
„dur“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/dur>, abgerufen am 08.12.2021.

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