Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

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1durchherrschen, vb.

Fundstelle: Band 6, Spalte 1639, Zeile 65
1DURCHHERRSCHEN vb.   untrennbar. 1 ein reich beherrschen regieren: ⟨1748⟩ seiner von ihm (Satan) durchherrschten bezirke Klopstock messias (1749)58. übertragen: ⟨1955⟩ eine durchherrschte welt geht auf, der vernunftbau eines ständigen reichs Bloch hoffnung (1959)1,563. 2 etwas bestimmen, entscheidend prägen: 1862 ist auch die richtung der das wirthschaften durchherrschenden werthbewegung eine gute oder eine schlimme Schäffle aufs. (1885)1,190. 1976 vergänglichkeit, die alles wirkliche bestimmt und durchherrscht Weischedel ethik 196.

2durchherrschen, vb.

Fundstelle: Band 6, Spalte 1639, Zeile 75
2DURCHHERRSCHEN vb.   trennbar. 1 vorherrschen überwiegen; oft im part. prät.: ⟨1775⟩ dann müßtest du .. in den briefen .. den sausenden ton ein bischen tüschen (dämpfen), der durchherrscht und nur wirrwarr aufbraust F. H. Jacobi brw. 49 J. 1858 das in ihr (biographie) durchherrschende prinzip des individuellen, oder der persönlichkeit Strausz brw. 2,135 R. 2 eine zeit hindurch herrscher sein: ⟨1787⟩ hat er (Karl V.) .. die ganze erste hälfte desselben (jahrhunderts) durchgeherrscht Heinse 4,158 Sch.

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Zitationshilfe
„durchherrschen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/durchherrschen>, abgerufen am 07.12.2021.

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