Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

durchkönnen, vb.

Fundstelle: Band 6, Spalte 1649, Zeile 3
DURCHKÖNNEN vb.   trennbar. in der lage sein, sich durch öffnungen engpässe zu bewegen; meist mit negation. 1 von lebewesen, fahrzeugen: 1669 damit so wohl bey den rechen als auch dockenhäuser kein eintzig spriessel abgehe, auf daß die fische nicht durchkönnen Wegener oeconomia 82. 1775 er wird dich füttern, daß du die saalthüre nicht durchkannst Klinger Otto 8 DLD. 1951 absperrung, sie können hier nicht durch H. W. Richter sie fielen 49. 2 von gegenständen: ⟨1698⟩ die ursach solcher .. verstopffung ist die dicke des bluts, da demselben dinge untermischt sind, welche in den nieren nicht überall wohl durchkönnen Jüngken leib-artzt (1699)597. ⟨1796⟩ darauf nahm er (patient, dessen verletzter mund genäht wird) einen löffel, und verlangte, gerade so viel sollte man offen lassen, daß der löffel durchkönne Goethe I 44,23 W.

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Zitationshilfe
„durchkönnen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/durchk%C3%B6nnen>, abgerufen am 06.12.2021.

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