Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

durchröten, vb.

Fundstelle: Band 6, Spalte 1692, Zeile 16
DURCHRÖTEN vb.   mhd. durchrœten. untrennbar. 1 mit rot durchdringen, rot färben; oft im zustandspassiv: ⟨E13.jh.⟩ gar durchrœtet / ist ir munt liederdichter 321 K. ⟨1606⟩ mein hertz sey ein .. erdklößlin, das mit deinen (Jesu) blutstropffen sey durchrötet Herberger passionzeiger (1611)119. 1855 die sonne .. durchröthete den silberweißen duft (dunst) Koenig ges. schr. (1854)2,249. 1977 neben seiner linken hand glimmt, tief durchrötet von den besonnten fliesen, die unversehrte murmel Halter nacht 212. 2 gleichmäßig rot werden; unsicher, ob trennbar oder untrennbar: 1715 daß sie (in krebsbutter gebratene hühner) gantz durchröthen Amaranthes frauenzimmer-lex. 889.

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Zitationshilfe
„durchröten“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/durchr%C3%B6ten>, abgerufen am 06.12.2021.

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