Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

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durchscheinend, adj.

Fundstelle: Band 6, Spalte 1700, Zeile 41
DURCHSCHEINEND adj.   mnd. dörchschīnent ‘durchlauchtig’. lexikalisierung des part. präs. von 2durchscheinen vb. 1 lichtdurchlässig, durchsichtig: ⟨1349/50⟩ ain glas oder ain ander durchscheinendez dinch Konrad v. Megenberg b. d. natur 65 P. 1510 wolcken die nitt durchscheinend sejnd Reynman wetterbüchl. 4 faks. 1711 daher komts, das auch die dunkelsten cörper, als metall, in etzwasser aufgelößt endtlich unsichtbar und durchscheinend werden Scheuchzer physica 1,118. 1972 einem glasähnlichen, d. h. durchscheinenden sarg Wunderlich stier 193. 2 personen auszeichnend: 1397 de dorschinende hochgheboren vor[s]te Erik mekl. urkb. (1863)23,347. 1519 daz ist offenwar, daz doch dennacht der hochloblich furst ain edle durchscheinende hertzogin von Burgund zu elichen gemachel behabt font. rer. austr. I 1,422.

durchscheinlich, adj.

Fundstelle: Band 6, Spalte 1701, Zeile 27
DURCHSCHEINLICH adj.   parallelbildung zu durchscheinig adj. lichtdurchlässig, durchsichtig: 1676 daß der mond ein durchsichtiger und durchscheinlicher körper sey Francisci lust-haus 473.

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Zitationshilfe
„durchscheinend“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/durchscheinend>, abgerufen am 01.12.2021.

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