Deutsches Wörterbuch, Neubearbeitung (²DWB)

einberufung, f.

Fundstelle: Band 7, Spalte 517, Zeile 33 [Horlitz]
EINBERUFUNG f.   abl. von einberufen vb. 1 zu einberufen vb. 1. das auffordern zur ableistung einer dienstverpflichtung insbesondere des militärdienstes: 1784 eben erwähnte einberufung (dienstverpflichtung) findet nicht blos bei dem ledigen dienstvolk, sondern auch bei schon verehlichten einliegern statt Eggers leibeigenschaft 88. 1868 bei einberufung der ersatzmannschaften II. classe hat der jüngste jahrgang zuerst einzutreten in: Frauenholz heerwesen (1935)5,402. 1977 ich hab’ doch glück gehabt mit der einberufung. bin zur flak gekommen Kühn jahrgang 22 139. 2 von 1 her. ausgefertigte aufforderung gestellungsbefehl: 1919 ich hatte die einberufung bekommen Frank mensch 117. 1977 die einberufung hatte er noch nicht, die kam im nächsten jahr Wiemer schlagzeile 33. 3 zu einberufen vb. 2. das zusammentretenlassen eines gremiums, einer versammlung: hs.1757 weilen bishero bei denen gemeinszusambenkonften iber von dem dorfmaister iedesmahl beschechner richtiger einberuefung die meiste gemeinsleit nit erscheinen öst. weist. 3,31. 1863 bei dem ersten anschwellen der bewegung war die einberufung des vereinigten landtages als ein rettungsmittel erschienen Frantz quelle 54. 1974 die einberufung der von Moskau gewünschten europäischen sicherheitskonferenz Birnbaum achtzig jahre 179.

Im ²DWB stöbern

a b c d e f
eierbrei einbürtig
Zitationshilfe
„einberufung“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/einberufung>, abgerufen am 20.10.2020.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch, Neubearbeitung (²DWB)