Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

elektrophor, m.

Fundstelle: Band 7, Spalte 1217, Zeile 62 [Maak]
ELEKTROPHOR m.   lehnwort aus it. elettroforo (perpetuo) m.(ständiger) elektrizitätsträger’, der von A. Volta den gr. zusb. mit φέρειν vb.tragen’ nachgebildeten bezeichnung für das von ihm eingeführte gerät zur beliebig wiederholbaren aufladung elektrischer leiter bei im gegensatz zur elektrisiermaschine – nur einmaliger reibung: ⟨1777⟩ meine untersuchungen über den elecktrophor Lichtenberg br. 1,281 L./Sch. 1784 sie verschlingen einen roman nach dem andern, welche wie ein elektrophor den trieb der liebe in ihnen mächtig aufbringen schattenrisse t. frauenzimmer 1,169. 1939 elektrophor: eine harzscheibe wird durch reiben negativ elektrisch gemacht. diese negative elektrizität wirkt influenzierend auf den darauf gesetzten metallischen deckel Stammhammer physik 129.

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einung- elektrorasur
Zitationshilfe
„elektrophor“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/elektrophor>, abgerufen am 16.01.2022.

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