Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

elektrum, n.

Fundstelle: Band 7, Spalte 1218, Zeile 60 [Maak]
ELEKTRUM n.   lehnwort aus lat. electrum n., das seinerseits auf gr. ἤλεκτρον n. ‘bernstein; gold-silberlegierung’ beruht. bis mitte 18. jhs. lat. flexion. lat. c-schreibung gelegentlich noch heute. 1 bernstein: 1550 Münster cosmographei 10. ⟨1562⟩ den bornstein, welchen die alten Grecken auch electrum genennet vom sonneglantz, oder das er agen vnd huͤlsen hebt Mathesius Sarepta (1571)56a. 1806 das elektrum oder der bernstein A. Th. Hartmann Asien 1,11. 2 silberreiches gold, als mineral und legierung: 1550 wan das fünfft theil golds zum sylber kompt, nent man die selbig mixtur electrum, darumb das es ein farb hat wie der gel augstein, den man electrum nent Münster cosmographei 10. 1959 sachen von gold und electrum (gold-silber-legierung) Eggers vorgesch. 37. 3 als basis sämtlicher elektrizitätsbezeichnungen einmal auch poetisch für die den elektrischen erscheinungen zugrunde liegende ursache: 1744 Du Fay wirfft hier die frage auf: / welch art von cörpern hemmt wohl des electri lauff? Bose electricität 11.

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Zitationshilfe
„elektrum“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/elektrum>, abgerufen am 29.11.2021.

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