Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

elterlich, adj.

Fundstelle: Band 7, Spalte 1242, Zeile 39 [Peperkorn]
ELTERLICH adj.   abl. von eltern pl. 1. nur attr. und in seltenen fällen adverbial gebraucht. nbf. älterlich. 1 vater und mutter zugehörend, zustehend, von ihnen ausgehend: 1561 so wart das hoichzitlich mail uff miner motter elterlichem erf b. Weinsb. 1,17 H. 1767 von den grenzen der elterlichen gewalt bey verheyrathung der kinder Eisenhart erz. 1,145. 1825 elterliche liebe ist die einzig wahre täuschungslose liebe Waiblinger tgb. 311 M. ⟨1974⟩ die schwächung der bindung an die elterliche tradition Lorenz wirkungsgefüge 346 E.-E. vater und mutter, die engere familie umfassend; häufig in attr. verbindungen wie elterliches haus, elterliche grup- pe 1825 schlimmes verhältnis zum elterlichen hause durch einen unglückseligen auftritt, wo ich durch einen schweinischen rausch grässlich entstellt, mit dreck und blut überzogen nach hause transportirt wurde Waiblinger tgb. 317 M. 1950 rückkehr zur heimat und zur elterlichen gruppe Eildermann urges. 292. 2 eltern oder elternteil sein: 1857 daß alle organischen oder lebenden wesen eines durch einen vorher dagewesenen elterlichen organismus gelieferten keimes bedürfen, um entstehen zu können Büchner natur u. geist 227. 1963 die einzelnen erbanlagen, welche von den elterlichen individuen den nachkommen übertragen werden Jordan naturwissenschaftler 329.

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Zitationshilfe
„elterlich“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/elterlich>, abgerufen am 28.10.2021.

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