Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

email, n.

Fundstelle: Band 7, Spalte 1244, Zeile 72 [Peperkorn]
EMAIL n.   nbf. emaille f. n. lehnwort aus frz. émail m. zugrunde liegt mlat. smeltum n. schmelzglas, eine bildung mit hilfe des stammes von westfrk. *smeltan zerfließen. seit dem 19.jh. überwiegt (bes. in bedeutung 2) emaille f. zur etymologie vgl. emaillieren vb. 1 auf einen metallischen untergrund aufgeschmolzene, glasartige masse: 1722 ich habe etwaß gefundten, so recht artlich, ist eine pupe von email Elisabeth Ch. v. Orléans br. 6,343 LV. 1806 setzt man die erhitzten geschirre dem rauch der steinkohlen aus, so wird die oberfläche mit einem harzigten wesen überzogen, das ein schönes schwarzes email bildet Poppe technologie 2/3,522. 1979 auf dem rollenden tablett: spitzendeckchen, teekannen aus bemaltem email zeit 25,43. 2 gegenstand aus schmelzglas: 1843 hat Braun auch das ölbild und die emaille für mich bekommen? Droste-H. br. 2,229 Sch.K. 1928 zierlich geschnitzter bernstein, emaille (das schöne und berühmte, mit dem berliner- und dem von Sèvres erfolgreich konkurrierende wiener-blau!), getriebenes oder gepresstes silber Wolfskehl ges. w. 2,483.

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Zitationshilfe
„email“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/email>, abgerufen am 21.10.2021.

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