Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

empfindelei, f.

Fundstelle: Band 7, Spalte 1266, Zeile 40 [Peperkorn]
EMPFINDELEI f.   abl. von empfindeln vb. (übertriebene) gefühlsbetontheit, rührseligkeit zunächst konkret auf die literarische strömung der empfindsamkeit bezogen: 1783 darum kann’s einem leid thun, wenn die leute sich und andern was weiß machen, dem spinngewebe der empfindeley nachlaufen und dadurch aller wahren empfindung den hals zuschnüren Claudius s. w. (1775)4,110. 1976 man hat ihn wegen seiner e[mpfindelei] aufgezogen Duden wb. dt. spr. 2,683a.

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Zitationshilfe
„empfindelei“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/empfindelei>, abgerufen am 20.10.2021.

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