Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

emporkömmling, m.

Fundstelle: Band 8, Spalte 1284, Zeile 6 [Albrand]
EMPORKÖMMLING m.   abl. von emporkommen vb. 1. ende 18. jhs. als verdeutschung des aus dem frz. entlehnten parvenu m. gebildet; zunächst zögernd verwendet im 20. jh. zunehmend als ersatzwort für parvenu eintretend jmd., der aus kleinen verhältnissen schnell aufsteigt. meist abwertend: 1787 man verzeihe das französische wort. emporkommling für parvenü klingt zu gezwungen und ist nur von einem schriftsteller gebraucht worden zfdwf 8,84. 1804 bey derjenigen art von emporkömmlingen .., die .. schnell zu einem großen vermögen gelangt .. waren Wieland Horazens sat. 2,233. 1814 die herrschaft dieses abscheulichen aber talentvollen emporkömmlings (Napoleons) Gneisenau br. 147 P.-H. 1975 mein großvater .. heiratete .. die tochter eines berliner emporkömmlings, der mit der abfuhr von müll .. sein geld gemacht hatte Studnitz seitensprünge 12.

Im ²DWB stöbern

a b c d e f
elektrorasierer entgegenstehen
Zitationshilfe
„emporkömmling“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/empork%C3%B6mmling>, abgerufen am 16.10.2021.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)