Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

emporschwingen, vb.

Fundstelle: Band 8, Spalte 1285, Zeile 67 [Albrand]
EMPORSCHWINGEN vb.   spätmhd. enborswingen. meist refl., gelegentlich trans. oder intrans. sich in die höhe schwingen; mit schwung in die höhe bewegen: ⟨A14.jh.⟩ embor die vogel swungen, / sie gurren unde sungen / ieglîcher sîne wîse erlösung 143 DLE. 1538 die christen, die sollen sich also lernen empor schwingen uber alles schrecken und trawren (bearbeitung) Luther w. 45,565 W. 1685 das glück brauchet die königreich für ein ballon, welchen es bald gegen ost, bald gegen west in den lufft empor schwinget Ertel relationes 99a. 1853 kopfunter hing er (seiltänzer) plötzlich .. an dem seil herab .., schwang sich empor und stand bolzgrad Mörike 23,192 M. 1951 es hat sich während des 19. und 20. jahrhunderts keiner (der europäischen nationalstaaten) zu jener monopolstellung emporgeschwungen, die das alte Rom bekleidete Niekisch bilanz 79.

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Zitationshilfe
„emporschwingen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/emporschwingen>, abgerufen am 18.10.2021.

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