Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (²DWB)

endgericht, n.

Fundstelle: Band 8, Spalte 1299, Zeile 68 [Rahnenführer]
ENDGERICHT n.   zuss. mit ende n. C. religiös, das gericht am welten-, am lebensende. isolierter mhd. gebrauch; danach seit dem 17. Jh.: ⟨E13.jh.⟩ daz ir keiner gaehes stirbet / noch übels tôdes verdirbet / und daz er von sîm endegeriht / der beidiu wirt riuwe unde bîht Walther v. Rheinau 216162 P. 1681 diese letzten (menschen) werden für solchem end-gerichte am allerhefftigsten erzittern Francisci rechenschafft 171. ⟨1956⟩ der zwischenzustand zwischen schöpfung und sündenfall einerseits, weltuntergang, endgericht und auferstehung andrerseits Jaspers philos. u. welt [1958]67.

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Zitationshilfe
„endgericht“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung (1965–2018), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb2/endgericht>, abgerufen am 24.10.2021.

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